2012

05.06.2012 Größübung Bäckerei Viehmeier Gilserberg

Vollalarm wurde am Dienstag, 05.06.12 gegen 19:00 Uhr in der Gemeinde Gilserberg ausgelöst. 11 Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 90 Einsatzkräften rückten an um einen angenommenen Brand in einer Großbäckerei zu löschen. Mehrere LKW in der Fahrzeughalle des Großbetriebes seien in Brand geräten, so das Szenario. Nachdem eine Person durch Atemschutztrupps gerettet werden konnte, musste zum umfassenden Außenangriff übergegangen werden. Dazu kamen 4 C- und 2 B- Rohre in Einsatz. Neben den Feuerwehren der Gemeinde kam auch die Drehleiter und die Wärmebildkamera aus Schwalmstadt zum Einsatz. Die Wasserversorgung wurde aus der nahe gelegenen Gilsa sowie aus einer Löschwasserzisterne über eine lange Wegstrecke sichergestellt.

Fotos: Rose HNA


 












14.04.2012 Katastrophenschutzzug Gilserberg bildet sich fort

Am Samstag, den 14.04.2012 trafen sich 16 Kameradinnen und Kameraden des Katas-trophenschutzzuges Gilserberg zu einer gemeinsamen Einsatzübung mit der Feuerwehr Jesberg, der Rettungshundestaffeln Schwalm-Eder und Korbach sowie den Revierförstern Frau Bartsch und Herrn Hickmann von Hessenforst am Wüstegarten. Angenommen wurde der Absturz einer Militärmaschine im Kellerwald nördlich Jesberg/Densberg. Aufgrund dieses Absturzes hatte sich zwei Feuer im Wald entzündet und drei Menschen wurden vermisst. Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet: Brandbekämpfung und Vermißtensuche. Die Brandbekämpfung wurde durch die Feuerwehr Jesberg mit Unterstützung der Feuerwehr Neuental durchgeführt, unsere Aufgabe war die Suche der drei vermissten Personen mit Unterstützung der beiden Hundestaffeln.

Gemeinsam mit der Leitung der Hundestaffel wurde eine gemeinsame Abschnittsleitung gebildet und anschließend mit 3 Suchgruppen ein dicht bewachsenes Waldgebiet von ca. 80 Hektar Fläche durchsucht. Eine Suchgruppe bestand jeweils aus drei Hundeteams und zwei Trupps der Feuerwehr zur Unterstützung. Eine erfolgreiche Rettung aller drei vermissten Personen innerhalb von weniger als 2 Stunden ist das Ergebnis von sehr gut ausgebildeten Suchhunden und einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Hundestaffel und Feuerwehr.

Bei der anschließenden Nachbesprechung am Forsthaus Steinboß wurde neben der Vermisstensuche auch die Brandbekämpfung erfolgreich bewertet und die Bedeutung solcher Übungen für den Ernstfall unterstrichen. Alle Teilnehmer lobten die Übung als interessante Erfahrung. Wir danken an dieser Stelle Hessenforst, insbe-sondere Frau Bartsch und Herrn Hickmann für die angenehme Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere gemeinsame Übungen.