2013

07.09.2013 KatS-Ausbildung mit Gemünden

KatS-Zug Gilserberg übte gemeinsam mit dem KatS-Zug Gemünden

Am Samstag fand eine gemeinsame Ausbildungsübung der Katastrophenschutzzüge Gilserberg und Gemünden im alten Steinbruch in Winterscheid statt. Angenommen wurde ein Flächenbrand aufgrund der Trockenheit der vergangenen Wochen.

Beim Eintreffen stellten die Zugführer im Rahmen der Erkundung schnell fest, dass sich in dem brennenden Waldgebiet noch zwei Personen aufhielten, welche schnellstmöglich gerettet werden mussten. Eine dieser Personen hatte durch das Feuer bereits Brandverletzungen erlitten, die Zweite war abgestürzt und musste aus äußerst schwierigem Gelände gerettet werden.

Beide Löschzüge arbeiteten sehr gut Hand in Hand zusammen. Bei der Abschlussbesprechung zeigten sich alle Beteiligten mit dem Verlauf der Ausbildungsveranstaltung zufrieden. Der Gilserberger Zugführer Oliver Neuwirth lobte besonders die tolle Motivation aller Übungsteilnehmer und dankte den beiden Mimen vom Mimtrupp des DRK Schwalm-Eder für ihre gute Unterstützung.



04.05.2013 Zirkeltraining Ahnatal

KatS-Zug Gilserberg beim Zirkeltraining des DRK Kassel

In diesem Jahr nahm der KatS-Zug Gilserberg wieder am Zirkeltraining für Rettungsdienst und Feuerwehr teil, organisiert wurde dies durch das DRK Kassel am Samstag, den 04.05.13. Zehn Feuerwehrfrauen und -männer der Gemeinde machten sich mit dem LF 10/6 Lischeid und dem ELW Gilserberg gegen sechs Uhr auf den Weg nach Ahnatal, einer Gemeinde nördlich von Kassel. Aus zeitlichen Gründen absolvierte jede Feuerwehr nur 6 bis 7 der insgesamt 13 Ausbildungsstationen.

Station 1 - Reitunfall
Hier wurde mit einem Plastikpferd ein durch einen Herzschlag gestorbenes Pferd simuliert, wobei die Reiterin nach einem Sturz unter dem Pferd eingeklemmt war. Die Reiterin war schwer verletzt und musste durch uns befreit werden, hierzu konnten wir einen Kran-LKW zur Hilfe heranziehen, der „zufällig“ in der Nähe stand. Nach dem hessischem Brand- und Katastrophenschutzgesetz ist die Feuerwehr berechtigt, außen stehende Person und Geräte unter Umständen zu Einsatzzwecken heranzuziehen.

Station 2 - Stromunfall
An dieser Station war durch Wartungsarbeiten ein Kurzschluß in einem Stromverteilerkasten ausgelöst worden. Der Mitarbeiter erlitt hierbei einen Stromschlag und der Verteilerkasten begann zu brennen. Unsere Aufgabe war es, den Verletzten aus dem Gefahrenbereich zu retten, das Feuer zu löschen und den Rettungsdienst zu unterstützen. Wichtig war die Beachtung der Sicherheitsabstände.

Station 3  - Gefahrgutunfall
Hier wurde simuliert, dass es bei Umfüllarbeiten eines Gefahrstoffs zu einer Verpuffung gekommen ist und dadurch ein Mitarbeiter verletzt wurde. Da nur bestimmte Feuerwehren mit einer speziellen Ausrüstung für Gefahrguteinsätze ausgestattet sind, konnten wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln lediglich unter Beachtung des Eigenschutzes, d. h. unter Atemschutz, die verletzte Person aus dem Gefahrenbereich retten und dem Rettungsdienst übergeben sowie die Unfallstelle absperren. Bei einem solchen Einsatz in unserem Gemeindegebiet würden wir von Spezialkräften aus Borken und Schwalmstadt unterstützt.

Station 4 - Rettung einer abgestürzten Person
Eine Person ist beim Wandern einen Abhang hinuntergestürzt und hat sich dabei verletzt. Unsere Aufgabe war es, den Rettungsdienst bei der Versorgung des Patienten zu unterstützen und diesen anschließend wieder auf den Weg oberhalb des kleinen Abhangs zu bringen. Diese körperlich anstrengende Aufgabe gelang uns mit Hilfe der vierteiligen Steckleiter und engagierter Teamarbeit sehr gut.

Station 5 - „Wasserrettung“
An dieser Station wurde eine Insel im Naturbadesee Bühlsee simuliert. Auf dieser Insel war eine Person nach Medikamentenmissbrauch bewusstlos. Wir mussten sie in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst von der Insel retten. Da nicht jede Feuerwehr mit einem Schlauchboot ausgerüstet ist, wurde das Schlauchboot hier zur Verfügung gestellt. Eine für uns nicht alltägliche, aber interessante Aufgabe.

Station 6 - Gebäudebrand mit vermisster Person
In einer Werkstatt ist durch eine Verpffung zu einem Brand gekommen, in der Werkstatt wurde noch eine Person vermisst. Hierbei galt es nach Feuerwehrdienstvorschrift zunächst die Person zu retten und anschließend den Brand zu bekämpfen. Da die Person in die Werkstattgrube gestürzt war, gelang die Rettung nur durch Angriffs- und Wassertrupp gemeinsam. Der Übungsbeobachter feuerwehrseits lobte ausdrücklich den zügigen und reibungslosen Übungsablauf durch unsere Gruppe.

Station 7 - Forstunfall
Bei Forstarbeiten wurde eine Person, dargestellt durch eine Puppe, unter Baumstämmen eingeklemmt. Unsere Aufgabe war es, die Person patientenorientiert zu befreien. Dazu wurden die Baumstämme zunächst gesichert und anschließend mit dem hydraulischen Spreizgerät angehoben, so das die Person unter dem Stamm herausgezogen und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.

Nach jeder einzelnen Übung fand eine ausführliche Besprechung mit den Beobachtern statt, die Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigten. An allen Stationen wurden wir wegen der guten Absprache mit dem Rettungsdienst und des ruhigen, sachlichen Arbeitens mit den zur Verfügung stehenden Geräten gelobt.

Bilder:
eigene Bilder folgen noch
einen ersten Eindruck geben die Bilder der Notfalldarstellung des DRK Kassel


20.04.2013 Atemschutzunterweisung

Die vorgeschriebene jährliche Unterweisung der Atemschutzgeräteträger haben wir in diesem Jahr am 20.04.2013 am Feuerwehrhaus Gilserberg durchgeführt. 30 Kameradinnen und Kameraden aus dem Hochland haben teilgenommen, um ihr Wissen rund um den Atemschutz aufzufrischen.

Im theoretischen Teil wurde der Ablauf des Atemschutzeinsatzes durchgesprochen. Hier wurde insbesondere auf die Ausrüstung der Geräteträger sowie die Kommunikation mit der Atemschutzüberwachung eingegangen, um die Abläufe in den einzelnen Wehren anzugleichen und somit eine noch bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Bei Atemschutzeinsätzen wird häufig auch der Überdruckbelüfter eingesetzt, daher war dieser Teil der praktischen Ausbildung. Markus Böse hat die Anwendung des Überdruckbelüfters erläutert und ist insbesondere auf die Bedienelemente des Gerätes eingegangen, da diese eine Fehlerquelle für unerfahrene Anwender darstellen könnten.

Im zweiten praktischen Teil lag in diesem Jahr der Schwerpunkt auf möglichen Notfällen im Atemschutzeinsatz. Um hier im Realfall schnell und richtig reagieren zu können, würde ein solcher Notfall in einem stark vernebelten Raum simuliert. Der Sicherheitstrupp ist mit einem Ersatz-Atemschutzgerät zu dem in Not geratenen Kameraden vorgedrungen und hat bei nahezu null Sicht den Kameraden an das Ersatzgerät angeschlossen und diesen anschließend aus dem Raum getragen.