2010


26.12.2010 BMA  Bäckerei Viehmeier


Am 26.12.2010 wurden wir in den frühen Morgenstunden durch Auslösen der BMA zur Bäckerei Viehmeier gerufen, Nach Erkundung des GBI und der Gruppenführer stellte sich heraus, das die BMA durch einen Wassrrohrbruch im Heizungsraum und den daraus resultierenden Wasserdampf ausgelöst wurde. Das Wasser war bei Eintreffen der Feuerwehr jedoch bereits durch Mitarbeiter abgeschiebert worden. Itzenhain war mit 8 Einsatzkräften vor Ort.

18.11.2010 Schornsteinbradn Gilserberg

Am 18.11.2010 wurden wir gegen 10.45 Uhr zu einen Schornsteinbrand in Gilserberg gerufen. Nach Ankuft des Gilserberg 01 und anschliessender Erkundung war ein Einsatz von uns nicht mehr notwendig und die Einsatzfahrt konnte abgebrochen werden..

09.10.2010 Waldbrand bei Sachsenhausen


Am Nachmittag des 09.10.2010 wurden wir zu einem Waldbrand zwischen Sachsenhausen und Mengsberg gerufen.
Weitere Informationen und Bilder zu diesem Einsatz folgen....

15.08.2010 Kellerbrand in Gilserberg


Kellerbrand zur Einweihung 

Gilserberg, am Sonntagnachmittag während der Feierlichkeiten zur Einweihung des neuen  Feuerwehrhauses in Gilserberg wurden die Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand in der Bahnhofstrasse in Gilserberg gerufen. Da den Gästen des Festes gerade Löschübungen am Feuerwehrhaus vorgeführt wurden, stand eine ganze Löschmannschaft mit angeschlossenen Atemschutzgeräten bereit und konnte bereits zwei Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort sein um die Flammen zu löschen. In einem Hobbyraum im Keller brannten elektronische Geräte. Dichter schwarzer Rauch quoll aus der Keller.  Nachbarn bemerkten den Rauch und alarmierten die Brandschützer. Die rückten mit 28 Einsatzkräften an und hatten den Brand nach wenigen Minuten unter Kontrolle. Nach der Brandbekämpfung mussten die Räume noch belüftet werden, bevor die Feier am neuen Feuerwehrhaus fortgesetzt  wurde. Bei dem Brand wurde niemand verletzt, der Schaden wird von der Feuerwehr auf ca. 5000,- geschätzt. Im Einsatz waren die Feuerwehr  Gilserberg, Itzenhain, Sebbeterode und Lischeid mit 5 Fahrzeugen.
Itzenhain war mit Besatzung 1/7 an der Einsatzstelle, darunter 7 Atemschutzgeräteträger.

Bericht bei nh24: Link
   









(Bericht und Bilder M.Böse)

20.07.2010 Feuer Bäckerei Viehmeier

Backofen fing Feuer

Gilserberg, am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr wurden die  Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg zu einem Brand in die Großbäckerei  Viehmeier in Gilserberg gerufen. Ein Mitarbeiter bemerkte Brandgeruch und Rauch im Backhaus. Die eintreffende Feuerwehr stellte fest, dass ein Großbackofen durch einen technischen defekt zu heiß wurde und die Dämmung der Anlage in Brand setzte. Feuerwehrleute unter Atemschutz  Öffneten die Verkleidung des Ofens um die glimmende Dämmung des Ofens zu entfernen und abzulöschen. Nach fünf Stunden Arbeit und Einsatz von 12  Atemschutzgeräten, Löschwasser und Löschschaum konnte Entwarnung gegeben werden. Im Einsatz waren 65 Einsatzkräfte der Gilserberger Feuerwehren  und die Wärembildkamera der Feuerwehr Schwalmstadt. Die Schnelle Einsatzgruppe des DRK Schwalmstadt war alarmiert, konnte aber ihren  Einsatz abbrechen. Ein Rettungswagen aus Jesberg stand zur Sicherheit in Bereitschaft. Menschen kamen nicht zu Schaden, der Sachschaden wird auf 10.000,- geschätzt. Der Produktionsablauf der Bäckerei wurde durch den Einsatz nicht behindert, da die Produktion im Backhaus erst später anlief

 

 

(Bericht und Bilder M. Böse)

16.07.2010 Mistahaufenbrand Bellnhausen

Komposthaufenbrand in Bellnhausen

Am Freitag, den 16. Juli wurden wir gegen 13.45 Uhr alarmiert. Stichwort: Misthaufenbrand mit angrenzendem Wirtschaftsgebäude, Bellnhausen, Znaimer Strasse 1, also bei Bachers. Beim Eintreffen ergab die erste Erkundung durch den Gruppenführer, das das Feuer bereits durch den Eigentümer gelöscht war und nur noch Nachlöscharbeiten erforderlich waren. Somit wurde die erste Lagemeldung mit dem Satz: Keine weiteren Kräfte erforderlich geschlossen. Die bereits auf der Anfahrt befindlichen Feuerwehren Sebbeterode, Lischeid und Gilserberg konnten beim Eintreffen wieder umkehren, die Feuerwehr Sachsenhausen rückte gar nicht erst aus. Die Nachlöscharbeiten waren gegen 14.30 Uhr abgeschlossen, so das wir nach Begutachtung der Einsatzstelle durch die Polizei gegen 14.45 Uhr auch wieder einrücken konnten. Ursache für das Feuer war auf dem Komposthaufen gelagerter frischer Hecken-schnitt, der sich durch die Hitze selbstentzündet hatte. Es sei noch erwähnt, das sich der Eigentümer absolut vorbildlich verhalten hat: Er hat das Feuer bemerkt und erst die Feuerwehr alarmiert bevor er Löschversuche unternommen hat.

 

10.07.2010 Heuwagen ging in Flammen auf

Heuwagen ging in Flammen auf

Gilserberg, Eine lange Reise hatte das Heu bereits hinter sich, als es am Freitag, 10.07.2010 in Winterscheid in Flammen aufging. Ein Landwirt aus Dillenburg wollte eine Fuhre Quaderballen nach Winterscheid liefern. Am Ziel angekommen bemerkte er am Ortseingang von Winterscheid Feuer auf seinem Wagen. Auf dem Hof des Käufers versuchte man noch etwas zu retten, konnte aber gegen die sich  rasend ausbreitenden Flammen nichts mehr ausrichten. Die gegen 10:45 Uhr herbeieilende Feuerwehr konnte den Brand der 24 Quaderballen erst nach Stunden völlig löschen. Die Feuerwehren aus Gilserberg, Winterscheid und Itzenhain waren mit 22 Einsatzkräften 5 Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Das Heu wurde vernichtet, am Anhänger entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe wird durch die Feuerwehr auf 5.000,- Euro geschätzt. Die Brandursache bleibt unklar.








                                                             Steffen und Oli unter PA







Die Mannschaft schaut zu und  unser Wehrführer am Strahlrohr, sieht man nicht oft....


Fotos: M. Böse

20.06.2010 Baum auf Strasse Richtung Gilserberg


Am 20.06.2010 wurden wir gegen 8.30 Uhr zu einem Baum auf der Kriesstrasse Richtung Gilserberg alamiert.
Der Baum wurde von uns entfernt und man konnte schnell wieder einrücken.
Der Gilserberg 11 war ebenfalls vor Ort zur Straßenabsicherung.








11.06.2010 Unwettereinsatz in Itzenhain

Am 11.06.2010 wurden wir gegen 4.20 Uhr nach einem schweren Unwetter zu einem ungestürzten Baum zwischen Itzenhain und L 3342 gerufen. Die Buche  wurde entfernt und die weitere Strecke Lischeid - Mengsberg für den Verkehr wegen weiteren Bäumen auf der Fahrbahn gesperrt.
Die Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus konnte gegen 5.45 Uhr aufgehoben werden.
Besatzung 1/4.




24.03.2010 Feuer Bäckerei Viehmeier


Videobericht der HNA (Link)

Bericht mit Bildern

28.02.2010  Unwettereinsatz Xynthia in Itzenhain/Appenhain


Video Bericht vom Hessischen Rundfunk vom 01.03.2010 , Interview GBI Markus Böse:  LINK

Am frühen Sonntagnachmittag des  28. Februar 2010 klingelte, während draußen der Sturm im Gang war, beim Wehrführer von Itzenhain/Appenhain das Telefon, ein Baum lag auf der Straße. Er antwortete, sie solle die 112 anrufen und es dort melden. Der Wehrführer von Itzenhain  begab sich schon mal ans Feuerwehrhaus, sein Melder, auf dem auch die Gilserberger Schleife ist, ging auf mit der Alarmdurchsage: „Feuerwehr Gilserberg stellen Sie Einsatzbereitschaft her“. Da keine weiteren Angaben folgten, versuchte er zunächst den Gilserberg 01 anzurufen und später das Handy im ELW. Vom 01 kam dann die Anweisung, am Gerätehaus Itzenhain zu warten bis er käme. Als der 01 eintraf, war inzwischen schon eine zweite Schadenmeldung eingegangen, ein Dach drohte abzuheben. Der 01 traf ein, nach einer kurzen Lagemeldung ließ er, da der Funk schon überlastet war, vom Wehrführer die Sirene per Hand auslösen. Damit begann ein Einsatz, wie wir ihn in Itzenhain noch nicht erlebt hatten, der aber gezeigt hat, das im Ernstfall die dörfliche Gemeinschaft bei uns noch funktioniert.

Wir sperrten zunächst die Straße in den Wald Richtung Mengsberg/Lischeid/Winterscheid und Richtung Appenhain/Sachsenhausen am Ortsausgang von Bellnhausen durch einen Trupp ab und erkundeten dann mit dem Fahrzeug die Ortslage nach weiteren Schäden. Zwei kleine Bäume wurden von der Straße geräumt, zwei Dächer begutachtet. Dann kam die Meldung „Personen im Wald Richtung Mengsberg eingeschlossen“. Also mussten wir in den Wald, natürlich unter Achtung der Eigensicherung. Zwei Bäume versperrten uns 100 Meter im Wald bereits die Weiterfahrt und mussten beseitigt werden. Hinter den Bäumen war kam uns bereits ein Auto entgegen, welches von Winterscheid her in den Wald eingefahren war und nun nicht mehr hinauskam. Aufgrund des Orkans und der damit verbundenen Gefahren für die Einsatzkräfte entschied der Gruppenführer, einen Trupp zur Erkundung Richtung Mengsberg zu schicken, um die eingeschlossenen Personen evt. zu Fuß abzuholen, damit wir nicht noch mehr Bäume wegräumen müssen, sondern die Personen schneller aus dem Wald retten können. Die ersten Bäume waren weg, der PKW aus Winterscheid draußen und wir wollten anfangen Richtung Mengsberg freizuräumen. In diesem Moment kam über Funk vom Angriffstrupp die Meldung, hinter den Personen sei die Straße Richtung Mengsberg freigeräumt, die Personen könnten aus dem Wald raus. Gleichzeitig krachten in unserer näheren Umgebung Bäume, so dass wir fluchtartig den Wald verließen, nicht ohne die Kameraden aus Winterscheid, die uns unterstützen wollten, ebenfalls aus dem Wald zu schicken.

Wir nahmen dann, um eine bessere Funkverbindung zur TEL in Gilserberg zu haben, einen Standort auf der Kalten Hainbuche an der Straße nach Gilserberg ein, die ebenfalls durch einen Wald führt. Nach Absprache mit der TEL wurde auch dieser Wald gesperrt, sodass Itzenhain, Appenhain und Bellnhausen komplett abgeriegelt waren. Da die Straße durch unsere Dörfer ein beliebter Schleichweg bei Vollsperrung der B3 ist und von modernen Navigationsgeräten als Umleitung empfohlen wird, kamen immer noch aus Richtung Gilserberg einige Unerschrockene und teilweise unbelehrbare Menschen durch den Wald zu uns. Diese Menschen saßen nun fest, da wir sie nirgends mehr in den Wald ließen. Was nun?

Wir alarmierten Mitglieder des Landfrauenvereins und den Hausmeister des Dorfgemeinschaftshauses und im Nu entstand dort eine Notunterkunft für die Gestrandeten. Hier konnten sie sich wärmen, es gab Toiletten, einfaches Essen und warme Getränke, zwei kleine Kinder konnten sich hinlegen und schlafen. Decken und Schlafsäcke wurden organisiert und Nachbarn boten den Menschen spontan ein Nachtquartier an, so dass die Gestrandenten notfalls bei uns hätten übernachten können.

Der Orkan ließ nicht nach und wir erhielten den nächsten Alarm, diesmal sollten Personen Richtung Lischeid im Wald eingeschlossen sein. Wieder versperrten uns am Anfang des Waldes Bäume den Weg, die wir beseitigten und dann hinter dem Abzweig nach Lischeid vor einem großen Baum standen. Um wiederum Zeit zu sparen, entschied sich der Gruppenführer gegen ein weiteres freischneiden und für eine Erkundung zu Fuß ca. 400 m die Straße hinunter. Der Orkan nahm noch mal zu, der Gruppenführer konnte auf Sicht bis zur letzten Kurve vor Waldende keine Personen sichten als wieder Bäume krachten und sich stark bogen. Wir mussten wieder fluchtartig aus dem Wald, im Laufschritt gab der Gruppenführer eine Lagemeldung an den Maschinisten zur Weiterleitung an die TEL. Als der Gruppenführer ans Auto kam, stand es in Fluchtrichtung mit offener Tür, ein Sprung und es ging raus aus dem Wald.

Als der Orkan nachließ und feststand, das eine Zufahrt nach Itzenhain frei war, nämlich die Straße Richtung Gilserberg, wurde die Straße Richtung Mengsberg mit Flatterband gesperrt und die Mannschaft kehrte ans Feuerwehrhaus zurück, um die Landfrauen bei der Betreuung der dort wartenden Menschen abzulösen, bis die B3 auch von Gilserberg Richtung Marburg freigegeben werden konnte. Die „Gestrandeten“, insgesamt ca. 30 Personen, waren allerdings ruhig und verhältnismäßig gelassen, einige junge Soldaten hatten sich schon in die Schlafsäcke gelegt als gegen 23.15 Uhr die erlösende Meldung kam: B3 Richtung Marburg freigegeben. Die Menschen brachen schnell auf, bedankten sich und wurden unter Geleit des Feuerwehrautos zurück zur B3 gebracht.

Dieser etwas andere Unwettereinsatz hat einmal mehr gezeigt, was das besondere an einer Dorfgemeinschaft, in die die Freiwillige Feuerwehr integriert ist, in einem kleinen Dorf ausmacht: Unbürokratische, schnelle, nachbarschaftliche Hilfe im Ernstfall. Ich denke, die „Gestrandeten“ werden das Unwetter Xynthia und den Zwangsaufenthalt in Itzenhain in einer besonderen Erinnerung behalten.
(Text: Oliver Neuwirth)





Das gehen und Stehen war bei dem Sturm gar nicht so einfach......










Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz      Reinigung der Gerätschaften



(Fotos: Markus Böse, Steffen Schmitt, Jens Schömann)