Home > Einsatzabteilung > Ausbildung > Stationswettkämpfe Moischeid 2009

Stationswettkämpfe Moischeid 2009


Teilnahme an den VII. Hochlandstationswettkämpfen der FFw Itzenhain/Appenhain

Am Sonntag, den 27. September fanden bei sonnigem Altweibersommerwetter in Moischeid die VII. Hochlandstationswettkämpfe statt. Daran nahmen wir wie gewohnt wieder teil, allerdings durch wahl- und urlaubsbedingte Abwesenheit einiger Mitglieder nur mit einer Staffel. Besonders freuten wir uns, unsere Freunde von der Feuerwehr Vellmar, die wir bei dem Zirkeltraining im Mai in Ihringshausen kennengelernt haben, wiederzusehen und begrüßen zu können.

 An der ersten Station erwartete uns ein Bauunfall, Jugendliche, dargestellt von Mitgliedern des Mimtrupps des JRK, waren unter einem umgestürzten Baugerüst begraben und mussten betreut werden bis der Rettungsdienst eintraf. Es folgte ein PKW-Brand an der nächsten Station, der mit unserem Schnellangriff auch zügig gelöscht war. Danach waren feuerwehrtechnische Fragen zu beantworten. An der Station im Schwimmbad stand dann eher der Spaß im Vordergrund: Die Mannschaft und verschiedene Ausrüstungsgegenstände mussten möglichst schnell in einem Schlauboot auf die andere Seite gebracht werden. Diese Station war dann für den einen oder anderen auch etwas nässer, Joe und Jens haben dann festgestellt das ihre Stiefel dicht sind, das Wasser lief nämlich nicht von alleine raus.

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter zur alten Bahnbrücke Richtung Gemünden. Dort haben wir in einem Wasserdurchlaß unter der Brücke eine verletzte Person, ebenfalls dargestellt durch ein Mitglied des Mimtrupps, gefunden, die wir patientenorientiert retten mussten. Dies war aufgrund des sehr abschüssigen Geländes nur unter ausreichender Eigensicherung und mit großen Schwierigkeiten möglich.

Am Aussiedlerhof Möller erwartete uns eine leblose Person in einem Silo, dargestellt durch eine Puppe. Diese Person musste schnellstmöglich gerettet werden, was aufgrund der kleinen Einstiegsluke in ca. 2 m Höhe für unseren Angrifftrupp unter PA sehr schwierig war. Es gelang aber dennoch die Person zu retten. Zur Erholung steuerten wir nun die Station „Gerätekunde“ an. Wir mussten 30 Geräte innerhalb von 5 Minuten aus unserem Feuerwehrauto holen und vor dem Schiedsrichter ablegen. Da wir unter anderem mit 4 Atemschutzgeräteträgern vor Ort waren, die, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, ihre komplette Schutzausrüstung im Fahrzeug deponiert hatten, absolvierten wir diese Übung unter einem erhöhten Schwierigkeitsgrad.

Unsere nächste Aufgabe bestand in der Rettung einer Person aus einem brennenden Gebäude über die Steckleiter. Hier zeigte sich, das truppweises Arbeiten und Absprache im Trupp nicht nur bei der Leistungsübung sondern auch im Einsatzfall notwendig sind.

Bevor wir an der letzten Station mit dem Mehrzweckzug arbeiteten, gab es noch dicke Backen: An einem Verteiler waren an dem Eingang ein Sützkrümmer und an den drei Abgängen jeweils ein C-Schlauch mit einem C-Rohr anzuschließen. Auf den Stützkrümmer wurde ein Luftballon gestülpt, der durch Aufpusten durch die C-Rohre zum Platzen gebracht werden musste. Und das innerhalb von 10 Minuten dreimal.

Nach einem interessanten Tag mit abwechslungsreichen Ausbildungsstationen warteten wir gemeinsam mit den anderen Wehren gespannt auf die Siegerehrung. Wir erreichten den 6. Platz und konnten unseren Freunden aus Vellmar zum ersten Platz gratulieren.

Nach der Siegerehrung luden wir unsere Freunde noch zum Grillen und Feiern in das Vereinsheim ein und ließen den Tag in gemütlicher Runde ausklingen. Ein besonderes Erlebnis in dieser Runde war der Heiratsantrag von Christian an seine Freundin Bella, beide Mitglied in der Feuerwehr Vellmar.

Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals der Feuerwehr Vellmar zu ihrem Sieg und unseren Freunden Bella und Christian zur Verlobung.

Ein herzliches Dankeschön an die FFw Moischeid und unseren Gemeindebrandinspektor Markus Böse für die Organisation eines abwechslungsreichen Stationswettkampfes und an die Mitglieder des Mimtrupps für die hervorragend realistische Darstellung der Verletzten.