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Gewalt geht nicht!

Am Freitag dem 23. März 2012 haben wir gemeinsam mit Jugendlichen aus anderen Gilserberger Ortsteilen an einem Aktionsnachmittag des Projektes "Gewalt geht nicht!" teilgenommen. Bei schönstem Frühlingswetter ging es diesmal nicht darum sich mit anderen Jugendfeuerwehren im Wettkampf zu messen, sondern vielmehr stand das gemeinsame Lösen von Aufgaben im Mittelpunkt. Ziel dieses Aktionsnachmittages war es daher auch den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken.


Die erste Aufgabe bestand darin, eine Kiste mit Utensilien für die weiteren Aufgaben aus einem gedachten Teich herauszuholen. Da Schwimmen nicht möglich war, musste eine andere Lösung gefunden werden: Es wurde ein Seil über den Teich gespannt, an dem sich ein Freiwilliger langhangelte und die Kiste aus dem Teich fischte. Da jedoch nur auf einer Seite des Sees ein Baum stand, musste alle anderen während dessen das Seil auf Spannung halten, um ein gefahrloses Überqueren zu ermöglichen.


Auch bei der zweiten Aufgabe sollte ein gedachter See überquert werden, diesmal mussten jedoch alle Jugendlichen das andere Ufer erreichen. Um keine nassen Füße zu bekommen, wurde ein Weg aus Kisten durch den See gebaut. Da jedoch nur sehr wenige Kisten vorhanden waren, wurden Kisten am hinteren Wegende weggenommen und ans vordere Ende durchgereicht, um den Weg bis ans rettende Ufer zu "verlängern". Besondere Schwierigkeit hierbei war, dass durch einen Sandsturm niemand mehr reden konnte und zudem einige Jugendliche erblindeten und anschließend von ihren Kameraden über die Kisten geführt werden mussten.


Bei der nächsten Aufgabe rückten alle eng zusammen: Es wurde ausprobiert, auf wievielen (bzw. wie wenigen) Getränkekisten alle 21 Teilnehmer(innen) stehen können. Begonnen wurde mit 16 Kisten, um ein Gefühl für die Aufgabe zu bekommen. Anschließend wurde geschätzt wieviele der Kisten nötig sein würden, wobei die Mehrheit neun Kisten für realistisch hielt. Als auf diesen neun Kisten jedoch alle ohne größere Probleme Platz fanden, hatte uns der Ehrgeiz gepackt und es wurde eine Kiste nach der anderen beiseite gestellt. Nach längerem Ausprobieren, Diskutieren und Verschieben der Kisten gelang es uns schließlich auf nur vier Kisten zu stehen.


Nachdem dies geschafft war, machten wir uns an den Bau einer großen Kugelbahn. Diese sollte aus verschiedenen Elementen wie Looping, Wippe, Sprung und einem Mechanismus bestehen, und zum Schluß sollte die Kugel einen Gong anschlagen. Hierzu wurden mehrere Teams gebildet, welche das benötigte Material für die einzelnen Elemente zusammensuchten und diese auch aufbauten. Auch hier war Teamarbeit und Absprache mit den anderen Teams gefragt, damit die Kugel problemlos alle Elemente passieren konnte. Als schließlich die Kugel die Bahn durchlaufen und den Gong angeschlagen hatte, brachen alle in lauten Jubel aus.



Am Abend fanden sich alle am Lagerfeuer ein, um dort selbst eine Mahlzeit zuzubereiten. Mit dabei waren 21 Jugendliche aus den Feuerwehren Gilserberg, Itzenhain / Appenhain, Sachsenhausen, Schönstein sowie Sebbeterode.